Aktuelle Ausstellung

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Die Geschichte der Menschenrechte ist auch eine Geschichte wiederkehrenden Zorns. Würden Menschen andere Menschen nicht seit Urzeiten misshandeln und unterdrücken, gäbe es kein Problem. Die Bedeutung universeller Rechte wird vor allem dort deutlich, wo Ungerechtigkeiten besonders groß sind. 

Vor 70 Jahren entstand ein Text, der seine Kraft bis heute entfaltet. Die Staaten der Vereinten Nationen verabschiedeten am 10. Dezember 1948 die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ – 30 Artikel, die das Bild einer Welt skizzieren, in der alle frei und friedlich miteinander leben können. Die Erklärung war revolutionär, weil sie erstmals allen Menschen auf der Erde die gleichen Rechte garantierte. Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ bleibt revolutionär, weil auf sie verbindliche Menschenrechtspakte folgten, auf die sich Menschen in sehr vielen Ländern berufen können. Immer wieder konnten die Menschenrechte so staatlicher Willkür Einhalt gebieten. Und schon damals wurden elementare Rechte fest verankert – wie zum Beispiel das Recht auf Privatsphäre, das heute im Zeitalter der Digitalisierung wieder hochaktuell ist.

Diese Ausstellung blickt auf einzelne Menschenrechte sowie Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen in den vergangenen 70 Jahren stehen. 30 Bilder können der Komplexität dieses Thema nicht annähernd gerecht werden – sie setzen vielmehr Schlaglichter, die uns an Meilensteine und an Rückschläge erinnern, und auch daran, von welchen Rechten viele von uns tagtäglich Gebrauch machen.

 

Eine Ausstellung von Amnesty International

 

 

Neue Ausstellung ab 14. November 2020:

Feelfältig – Die Vielfalt der Gefühle in Portraitaufnahmen

Wer Gefühle zeigt und über sie spricht, macht sich verletzlich. Aber vielleicht ist diese Verletzlichkeit eine Stärke. Ein Geschenk. Ein Gefühl der Freiheit. Jedes Gefühl hat eine Berechtigung. Gefühle zuzulassen ist eine Kunst. Das Urteil und die Wertung der anderen hält uns oft zurück. Doch wenn wir beginnen, ehrlich über unsere Gefühle zu sprechen und sie zu zeigen, dann inspirieren wir andere es auch zu tun.

Die ausgestellten Portraitaufnahmen wurden in den letzten zwei Jahren von Ramona Jasmin Krause fotografiert. Sie stellen unterschiedliche junge Frauen dar, in deren Gesichtsausdruck sich mal eindeutig, mal nicht eindeutig Gefühle widerspiegeln. Das Ziel der Ausstellung ist die Bewusstwerdung der Vielfalt der eigenen Gefühle sowie das Hinterfragen der eigenen Wertung der Gefühle anderer.


 

 

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